Phytolacca esculenta

Asiatische Kermesbeere, Essbare Kermesbeere
Phytolaccaceae (Kermesbeerengewächse)

Heimat

China, Korea, Japan, in Indien und Europa teilweise eingebürgert.

Vorkommen im Garten

Auf dem Beet rechts vom Bienenhaus, neben der Holz-Gartenhütte –  siehe auch Pflanze Nr. 7 der „Beachtenswerten Pflanzen im August 2019“.

Botanik & Ökologie

Die Asiatische Kermesbeere ist eine ausdauernde krautige Pflanze mit fleischigen Wurzeln und kann bis über 150 cm hoch werden. Der Stängel ist grün gefärbt, die Blätter sind breit eiförmig mit einer fast stumpfen Spitze. Blüten erscheinen im Juli bis August in aufrechten, 15-20 cm langen Trauben, die auffälligen Früchte sind achtteilige Beeren mit tief längs gefurchten Rinnen und einem roten, stark färbendem Saft. Wird häufig mit der Amerikanischen Kermesbeere, P. americana, verwechselt, die aber bis 250 cm hoch wird und einen rot statt grün gefärbten Stängel besitzt. P. esculenta wächst auf Ruderalstellen in Wäldern und Gebüschen, ist aber sehr anpassungsfähig und toleriert jeden lehmig-humosen Boden in der Sonne und im Halbschatten. Die Beeren werden durch Vögel verbreitet.


Kulturgeschichte

Wegen des roten, stark färbenden Beerensafts seit langem als Färbepflanze für z. B. Wein und Konditoreierzeugnisse in Kultur.