Molopospermum peloponnesiacum

Striemendolde
Apiaceae (Doldenblütler)
Heimat
Vorkommen im Garten
Die Striemendolde findet sich im Bereich der Mittelmeer-Pflanzen oberhalb des sonnigen Kalkhangs.
Botanik & Ökologie
Die Pflanze kommt im südlichen Europa, nicht jedoch - wie der Name suggeriert - auf der Peloponnes (in Griechenland) vor. Dort besiedelt sie zumeist Hochstaudenfluren und grasige Hänge auf steinigen, jedoch sauren Böden in Höhenlagen bis 2000m.
Die bis 1,5m hohen, krautigen, ausdauernden Pflanzen bilden grundständige Blattrosetten, die einem verdickten Wurzelstock entspringen. Die Blätter werden bis 1m lang und sind vierfach gefiedert. Im Juni und Juli erscheint der große, doldenförmige Blütenstand, der sich aus mehreren Teilblütenständen und vielen kleinen, weißen bis gelblichen Blüten zusammensetzt. Die Blüten locken überwiegend Käfer und Fliegen als Bestäuber an. Im Herbst werden Nussfrüchte (Achänen) gebildet.
Kulturgeschichte
Die Pflanze war bis vor Kurzem nur in einigen Botanischen Gärten in Kultur; In letzter Zeit wird sie als robuste und große Wildstaude für naturnahe Gärten verstärkt in Staudengärtnereien angeboten. Sie kommt mit schlechten Böden und wenig Wasser aus. Die Pflanze ist in Mitteleuropa völlig winterhart und erträgt schattigere Standorte.
Inhaltsstoffe
Medizinische Verwendung
keine
Sonstiges
Die Gattung Molopospermum ist monotypisch, d.h. es gibt innerhalb dieser Gattung nur eine Art.