Escallonia rubra

Roter Andenstrauch, Rote Escallonie
Escalloniaceae (Andenstrauchgewächse)

Heimat

Chile und Argentinien

Vorkommen im Garten

Im Nord-Amerika-Bereich links vom Bienenhaus sowie auf dem Beet vor dem Haupteingang zum Botanischen Garten bei der Sitzbank –  siehe auch Pflanze Nr. 1 der „Beachtenswerten Pflanzen im September 2019“.

Botanik & Ökologie

Immergrüner Strauch, starkwüchsig bis wuchernd, mit rötlichen, weich behaarten Trieben, diese mit aromatischen Harz-drüsen. Die verkehrt eiförmig bis lanzettlichen Blätter sind an beiden Enden zugespitzt und an den Rändern gesägt. Sie besitzen wie auch der Blütenkelch unterseits aromatisch duftende Harzdrüsen. Oberseits sind die Blätter glänzend. Die rosaroten Blüten bilden zu 3-7 lockere Rispen und einzeln eine bis 1 cm lange Röhre. Blütezeit Juni – September.

Die Heimat des Roten Andenstrauchs ist Chile und Argentinien, die ca. 40 Arten kommen alle in Südamerika und viele davon speziell in den Anden vor. Diese Art ist recht winterhart und wird bei uns bis zu 3 m hoch, ein in der Gartenpraxis angebrachter Rückschnitt nach der Blütezeit  kann radikal erfolgen, die Pflanzen sind nämlich sehr austreibungsfreudig. Alle Escallonien bevorzugen milde, meernahe Standorte und sind dabei trockenheitsresistent und recht  kalktolerant. Es existieren zahlreiche Farb- und Wuchsvarianten (Sorten).

Sonstiges

In Irland findet man vor allem in Küstennähe beeindruckend große Escallonien-Hecken sowie Einzelpflanzen, die die Wuchshöhen, die in Mittel-Europa erreicht werden können, um einiges übertreffen.