Ononis natrix
Gelbe Hauhechel


Familie: Fabaceae

Herkunft: Mittelmeergebiet, Alpen

Blütezeit: Juli

Status: vermutlich ausgestorben

Vorkommen im Garten: Mediterrane Flora, Bedrohte Arten
siehe: Pflanze Nr. 14
Beschreibung

Die Blüte der Gelben Hauhechel besitzt auffallende rote Adern, die besonders im nicht völlig geöffneten Zustand sichtbar sind. Die Blütenstiele sind einblütig und wie die ganze Pflanze drüsig-zottelig behaart. Dornen wie bei manchen anderen Ononis-Arten kommen bei dieser Art nicht vor. Die lang gestielten, hängenden Fruchthülsen sind länglich-linealisch und beherbergen zahlreiche kugelige schwarz-braune Samen. Die zwergstrauchige Pflanze wächst aufsteigend-aufrecht und wird bis 50 cm hoch. Die Blätter sind dreizählig, gezähnt und ebenfalls reichdrüsig.

Standortbedingungen und Heimat:
Die Gelbe Hauhechel findet sich im gesamten Mittelmeergebiet, in Südtirol vor allem am Gardasee bis zum Vintschgau. In den sonstigen Alpen und in Deutschland nur sehr vereinzelt auf lückigen Kalk-Magerrasen und sonnigen Ruderalstellen. In der Roten Liste der BRD gilt sie als „Ausgestorben“.

Botanischer Garten Frankfurt am Main

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